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Was macht Dich so besonders?!

Fragen und AntwortenPosted by Semida Mang Sat, December 31, 2016 15:48:59

Was macht Dich (Sie ) so besonders, bzw. aus ?!

In einer Welt, wo ein Mensch über das Leben anderer Menschen entscheiden kann, scheint es, als hätte das Leben Z.B. der Ungeborenen keinen Wert zu haben. Auch die Adoptionen, ( bzw. die Freigabe für eine Adoption), das Verheiraten der eigenen Kindern, Abtreibungen, usw. stellen für mich viele Fragen ...


Ich habe all dieses erlebt und irgendwann fragte ich mich, was das Sinn meines Lebens ist;- nun, wo ich all dieses überstanden habe?!

Irgendwann, um den Menschen und wie er tickt, besser zu verstehen, habe mich entschieden, psychologische Beraterin zu werden ( und damit Antworten auf meinen eigenen Fragen zu finden, meine Vergangenheit zu verarbeiten und auch anderen, die ähnliches erlebt haben, zu helfen.

Schicksalschläge hinterlassen ihre Spuren, jedoch rüsten sie einen auf, sich für andere einzusetzten. Das schaffen natürlich nicht alle.



Meine Geschichte: Als mein Bruder 4 Monate alt war, wurde meine Mama schwer krank; hohes Fieber, Gewichtverlust, Anämie und Allgemeinschwäche. Man stellte fest, dass sie wieder schwanger war. Der behandelnde Arzt hat meine Abtreibung angeordnet, da meine Mama in "Lebensgefahr schwebte". Mein Vater entschied sich dagegen und der Arzt hatte meine Mutter in dem Zustand auf eigene Gefahr nach Hause entlassen.

Die Klinik wollte die Verantwortung nicht mehr dafür tragen. Man erzählte mir, dass in der Kirche viel gebetet und gefastet wurde. Einige Tage später konnte meine Mama wieder zu Kräften kommen und laufen, sich weiter um meine Geschwister kümmern.


In diesen Wochen musste ich als Embryon Ängste erlebt haben, denn ich cca. 14 Jahre einen Albtraum hatte, der sich immer wieder wiederholte.

In einem Gottesdient im Christus Treff Marburg kam das raus und ich wurde geheit. Dieser Albtraum, dass ich auf einer Brücke mit anderen Kindern stehe, mich festhalte, aber in der Mitte ins Wasser falle, kam nie wieder. In diesem Gottesdienst verstand ich nach einem Briefwechsel mit der Frau, die für mich gebetet hatte, was der Albtraum, der mich 14 Jahre quellte, bedeutete.


Dann, als ich 5-6 Jahre alt war, besuchte uns ein kinderloses Ehepaar. Meine Mutter bekam jedes Jahr (mit einer Ausnahme) Nachwuchs (ein neues Kind).

Ich erfuhr, dass er mich adoptieren wollte. Natürlich verstand ich das damals nicht, aber ich erinnere mich, dass sie über längere Zeit zu uns kamen und mich beobachteteten, beim Spielen mit meiner Schwester, was mir unangenehm war.

Ich bin natürlich sehr dankbar, auch wenn wir eine schwierige Kindheit unter sehr schwierigen Verhältnissen hatten, dass meine Eltern mich nicht von meinen Geschwistern getrennt haben!

Dann später, als ich in der 8-ten Klasse war, erinnere ich mich an einen Abend, wo ein fremder Mann in das Zimmer meiner älteren Schwester kam. Auch ich sollte dazukommen. Meine Oma und mein Opa warben für uns. Der Mann "hat einen Bauernhof, ein Auto", so meine Großeltern und er sucht eine passende Frau".

Man kann sich nicht ausmalen, wie schlimm so etwas ist! Auch da, bin ich sehr dankbar, dass meine Elten sich dagegen setzten konnten.


Es gibt Vieles, was man verkehrt machen kann im Leben, aber mit dem eigenem Leben muss man behütsam umgehen.


Das Leben will geschätzt, geschütz und gepflegt sein.



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Posted by Semida Mang Sat, December 31, 2016 15:53:55

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