Blog - Semida Mang

Jahreslosung 2017: ""Ich werde euch ein weiches Herz geben und das steinerne Herz wegnehmen.."Fragen und Antworten

Posted by Semida Mang Fri, January 06, 2017 14:45:49

Jahreslosung 2017 Hesekiel 36:26 "Ich werde euch ein weiches Herz geben und das steinerne Herz wegnehmen".

Kunst von Semida Mang, entstanden im Jahr 2008: Titel: "Die Sprengkraft der Liebe" - Meisterwerk von Semida Mang, geschätzt von der Saatchi-Gallery London.

Ich nahm an einem Gottesdienst in Marburg teil. Die Musiker sah ich symbolisch wie Feuerflammen; es war eine große Leidenschaft für Musik zu erkennen. Links oben im Bild erkannte ich eine Gestalt in weiß, die einen Teppich "ausrollte" und 2 Personen aus dem Gottesdienst darauf hielt. Es waren 2 Menschen, die eine besondere Hilfe und zuneigung benötigten. Die Frau hatte Krebs und starb auch einige Wochen später. Ich erkannte, dass diese Person in weiß, Jesus war. In der Mitte sieht man einen großen Stein, der in ganz vielen Teilen zespringt und symbolisch auf mein reines, jedoch hartes Herz hindeutet. In diesem Gottesdienst veränderte Gott mein Herz. Unten links im Bild, sah ich mich anschließend als eine demütige, veräderte Person.

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https://kunsttreff-marburg.de/kunstverkauf.ehtml/products/original-die-sprengkraft-der-liebe.html





Gibt es Schutzengel ?!Fragen und Antworten

Posted by Semida Mang Tue, January 03, 2017 15:51:10

Ich fuhr auf diesen Stau zu. Leider habe ich die Lage spät erkannt und aus Angst, dass die Fahrbahn gefroren sei, mit Panik reagiert. Als ich feststellte, dass vor mir alle stehen, fing ich zu schreien an, drückte mit der rechten Hand das Dach und fragte meinen Mann:" Stefan was soll ich machen"?! Eigentlich wollte ich die stehenden LkV-s links überholen, aber im Spiegel sah ich die anderen, die mich daran hinderten. Ich sah und hörte etwas, was ich jetzt nicht begreifen kann. Erst legte er die linke Hand auf mein Lenkrad, dann die rechte und sagte mit einer ruhigen Stimme: " Fahr langsam rechts, an diesen LKW vorbei."! Als ich neben dem LKW auf der Seitenspur stand, sagte ich zu meinem Mann: "Danke, dass du mir geholfen hast. Deine ruhige Stimme und, dass Du Deine Hände auf das Lenkrad gehalten hast, hat mir geholfen". Aber Stefan reagierte nicht so, wie ich es erwartete.. Erst später, als ich mich bei ihm mehrmals bedankte, sagte er:"Aber ich habe meine Hände nicht auf das Lenkrad getan". Ich schaute ihn an und mir wurde klar, dass Stefan etwas dunkles anhatte, aber die 2 Hände waren "hell gekleidet". Er sagte:"Das war ich nicht, das muss ein Schutzengel gewesen sei!" Ich fragte:" Hast du nicht gesagt, ich soll langsam rechts an den LKW vorbeifahren?" Er sagte "Nein"! Ich fragte ihn: "Aber ich bin doch nicht verrückt geworden, oder.?! Er sprach wie du und seine Hände sahen wie deine aus, sie kamen von dem Nebensitz, von da, wo du sitzt." Ja, ... ob ich das verstehen kann?! Ich bin gerade nicht in der Lage etwas zu machen, stehe noch unter Schock, jedoch bin ich dankbar, dass die 2 Hände das Lenkrad mitgehalten und mir geholfen haben, die Kontrolle über den Wagen, in dem 2 Kinder von mir und neinen Mann saßen, nicht zu verlieren. Ich habe geschriehen, weil ich eigentlich den LKW links überholen wollte, aber die neben mir fahrenden Autos, mir das nicht ermöglicht haben. Ja, ich danke dem Schutzengel für die geleistete Unterstützung. Gott hat noch mehr Schlimmes in den letzten Sekunden verhindert !


Hier, der Link: http://reporter-24.com/2017/01/14-jaehrige-stirbt-nach-unfall-auf-der-a9-bei-greding/





Was macht Dich so besonders?!Fragen und Antworten

Posted by Semida Mang Sat, December 31, 2016 15:48:59

Was macht Dich (Sie ) so besonders, bzw. aus ?!

In einer Welt, wo ein Mensch über das Leben anderer Menschen entscheiden kann, scheint es, als hätte das Leben Z.B. der Ungeborenen keinen Wert zu haben. Auch die Adoptionen, ( bzw. die Freigabe für eine Adoption), das Verheiraten der eigenen Kindern, Abtreibungen, usw. stellen für mich viele Fragen ...


Ich habe all dieses erlebt und irgendwann fragte ich mich, was das Sinn meines Lebens ist;- nun, wo ich all dieses überstanden habe?!

Irgendwann, um den Menschen und wie er tickt, besser zu verstehen, habe mich entschieden, psychologische Beraterin zu werden ( und damit Antworten auf meinen eigenen Fragen zu finden, meine Vergangenheit zu verarbeiten und auch anderen, die ähnliches erlebt haben, zu helfen.

Schicksalschläge hinterlassen ihre Spuren, jedoch rüsten sie einen auf, sich für andere einzusetzten. Das schaffen natürlich nicht alle.



Meine Geschichte: Als mein Bruder 4 Monate alt war, wurde meine Mama schwer krank; hohes Fieber, Gewichtverlust, Anämie und Allgemeinschwäche. Man stellte fest, dass sie wieder schwanger war. Der behandelnde Arzt hat meine Abtreibung angeordnet, da meine Mama in "Lebensgefahr schwebte". Mein Vater entschied sich dagegen und der Arzt hatte meine Mutter in dem Zustand auf eigene Gefahr nach Hause entlassen.

Die Klinik wollte die Verantwortung nicht mehr dafür tragen. Man erzählte mir, dass in der Kirche viel gebetet und gefastet wurde. Einige Tage später konnte meine Mama wieder zu Kräften kommen und laufen, sich weiter um meine Geschwister kümmern.


In diesen Wochen musste ich als Embryon Ängste erlebt haben, denn ich cca. 14 Jahre einen Albtraum hatte, der sich immer wieder wiederholte.

In einem Gottesdient im Christus Treff Marburg kam das raus und ich wurde geheit. Dieser Albtraum, dass ich auf einer Brücke mit anderen Kindern stehe, mich festhalte, aber in der Mitte ins Wasser falle, kam nie wieder. In diesem Gottesdienst verstand ich nach einem Briefwechsel mit der Frau, die für mich gebetet hatte, was der Albtraum, der mich 14 Jahre quellte, bedeutete.


Dann, als ich 5-6 Jahre alt war, besuchte uns ein kinderloses Ehepaar. Meine Mutter bekam jedes Jahr (mit einer Ausnahme) Nachwuchs (ein neues Kind).

Ich erfuhr, dass er mich adoptieren wollte. Natürlich verstand ich das damals nicht, aber ich erinnere mich, dass sie über längere Zeit zu uns kamen und mich beobachteteten, beim Spielen mit meiner Schwester, was mir unangenehm war.

Ich bin natürlich sehr dankbar, auch wenn wir eine schwierige Kindheit unter sehr schwierigen Verhältnissen hatten, dass meine Eltern mich nicht von meinen Geschwistern getrennt haben!

Dann später, als ich in der 8-ten Klasse war, erinnere ich mich an einen Abend, wo ein fremder Mann in das Zimmer meiner älteren Schwester kam. Auch ich sollte dazukommen. Meine Oma und mein Opa warben für uns. Der Mann "hat einen Bauernhof, ein Auto", so meine Großeltern und er sucht eine passende Frau".

Man kann sich nicht ausmalen, wie schlimm so etwas ist! Auch da, bin ich sehr dankbar, dass meine Elten sich dagegen setzten konnten.


Es gibt Vieles, was man verkehrt machen kann im Leben, aber mit dem eigenem Leben muss man behütsam umgehen.


Das Leben will geschätzt, geschütz und gepflegt sein.